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Quellen und Transparenz

Woher Stellen und Rechtswerte auf Loslegen kommen, welche Daten und Werkzeuge wir nutzen und wie der Passt-Wert entsteht.

Loslegen zeigt echte Stellen aus nachvollziehbaren Quellen. Hier steht, woher was kommt und wie wir es verwenden.

Bundesagentur für Arbeit: Jobsuche

Die wichtigste Quelle ist die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit. Wir rufen sie über eine öffentlich zugängliche Schnittstelle ab, die das Open-Data-Projekt bund.dev dokumentiert. Wir zeigen Titel, Arbeitgeber, Ort und Datum und verlinken immer auf die Originalanzeige. Die ausführliche Beschreibung laden wir erst, wenn du eine Anzeige öffnest, und halten sie höchstens 6 Stunden im Zwischenspeicher. Stellenzahlen auf Loslegen stammen direkt aus dieser Quelle.

Transparenzhinweis: Loslegen ist kein Angebot der Bundesagentur für Arbeit und wird von ihr weder betrieben noch geprüft. Die Schnittstelle wird nicht von der Bundesagentur selbst, sondern von bund.dev dokumentiert. Ob und unter welchen Bedingungen eine gewerbliche Nutzung erlaubt ist, klären wir mit der Bundesagentur für Arbeit. TODO: Ergebnis der Anfrage bei der Bundesagentur für Arbeit hier eintragen.

Jobsuche-API, dokumentiert von bund.dev

Arbeitnow

Für Erwachsene ergänzen wir Stellen von Arbeitnow, einer Jobbörse mit freier Schnittstelle. Dort gibt es viele Stellen in der IT und auf Englisch. Wir nennen Arbeitnow als Quelle und verlinken jede Anzeige auf das Original.

Arbeitnow

Adzuna

Ist die Anbindung eingerichtet, ergänzen wir ab 16 Jahren Stellen von Adzuna. Diese Anzeigen tragen den Hinweis „Jobs by Adzuna“ und führen zur Originalanzeige.

Adzuna API

Anzeigen von Betrieben

Betriebe können Stellen direkt bei Loslegen einstellen. Wir prüfen jede Anzeige vor der Veröffentlichung und nach jeder Änderung. Eine automatische Prüfung weist auf Verstöße gegen Jugendarbeitsschutz und Mindestlohn hin, die Freigabe erteilt ein Mensch. Anzeigen enden automatisch nach der gewählten Laufzeit und lassen sich jederzeit melden.

Postleitzahlen: GeoNames

Für Entfernungen und die Umkreissuche nutzen wir Postleitzahl-Daten von GeoNames: Postleitzahl, Ort, Bundesland und Koordinaten. Die Daten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0. Wir haben sie gekürzt und umformatiert und liefern sie von unserem eigenen Server aus.

GeoNames

Lizenz CC BY 4.0

Rechtswerte

Mindestlohn, Minijob-Grenze, Mindestausbildungsvergütung und die Regeln zum Jugendarbeitsschutz stammen aus den Gesetzen und den offiziellen Bekanntmachungen. Wir prüfen sie jedes Jahr und nennen sie mit Stichtag.

Mindestlohn
13,90 € seit 01.01.2026, 14,60 € ab 01.01.2027
Minijob-Grenze
603 € im Monat (2026), 633 € (2027)
Mindestausbildungsvergütung im 1. Jahr
724 € bei Beginn 2026, 764 € bei Beginn 2027

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Mindestlohn

Minijob-Zentrale

BIBB: Mindestausbildungsvergütung

Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Kinderarbeitsschutzverordnung (KindArbSchV)

Mindestlohngesetz, § 22

Rechte-Check, Lohnrechner und Ratgeber vereinfachen die Gesetze. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.

Schriften und Symbole

Wir nutzen die Schriften Geist und Instrument Serif unter der SIL Open Font License 1.1 und liefern sie selbst aus. Es werden keine Schriften von fremden Servern geladen. Die Symbole stammen von Lucide und stehen unter der ISC-Lizenz. Die Illustrationen wurden eigens für Loslegen erstellt.

SIL Open Font License

Lucide-Lizenz (ISC)

So entsteht der Passt-Wert

Zu jeder Stelle zeigt Loslegen einen Wert von 0 bis 100 Prozent. Er setzt sich aus festen Regeln zusammen:

Jobart: bis 25 Punkte
Passt die Art der Stelle, etwa Minijob oder Ausbildung, zu deinen Wünschen?
Interessen: bis 25 Punkte
Liegt die Stelle in einem Berufsfeld, das dich interessiert? Volle Punkte gibt es für dein Berufsfeld, fast volle, wenn der Titel dazu passt, und etwas weniger für ein verwandtes Feld.
Entfernung: bis 20 Punkte
Wie weit ist sie von deinem Ort entfernt, gemessen an deinem Umkreis? Liegt sie außerhalb, gilt sie höchstens als passend (bis 74 Prozent), ab dem Anderthalbfachen deines Umkreises höchstens als teilweise passend (bis 55 Prozent).
Zeit: bis 15 Punkte
Passen Umfang und Arbeitszeiten zu der Zeit, die du hast? Hast du nur in den Ferien Zeit, gibt es für laufende Jobs 5 Punkte weniger, ebenso für Wochenendarbeit, wenn du am Wochenende keine Zeit eingetragen hast.
Kenntnisse: bis 10 Punkte
Passen deine Kenntnisse und Stärken zur Stelle?
Qualifikation: bis 5 Punkte
Fehlt etwas Gefordertes, etwa Führerschein, Abschluss oder Berufserfahrung?

Dazu kommen die Altersregeln. Ist eine Stelle für dein Alter nicht erlaubt, bekommt sie höchstens 12 Punkte und wird in der Regel gar nicht erst angezeigt. Ist es unklar, ziehen wir 6 Punkte ab und zeigen einen Hinweis. Bist du unter 18 und sucht eine Anzeige ausdrücklich Schülerinnen und Schüler, gibt es 4 Punkte dazu. Sehr neue Anzeigen, höchstens 3 Tage alt, bekommen 3 Punkte dazu. Ab 80 Punkten gilt eine Stelle als sehr passend, ab 65 als passend, ab 45 als teilweise passend.

Der Wert ist ein Vorschlag, keine Entscheidung. Er sagt nichts darüber, ob ein Betrieb dich nimmt. Es gibt keine bezahlten Platzierungen: Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Passt-Wert und dem Veröffentlichungsdatum. Damit nicht ein einzelner Betrieb die Liste füllt, rückt ab seiner dritten Anzeige jede weitere um 4 Punkte nach hinten. Der angezeigte Wert ändert sich dadurch nicht.

Stand: 31.10.2026